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01. Mai 2010: ”Außer Spesen nichts gewesen!” - So könnte man den Auftakt zur
diesjährigen Deutschen Meisterschaft 125cc für mich wohl am treffendsten betiteln. Den ganzen Winter über hatte ich mich auf den Saison-Start in Kamp-Lintfort am 1. Mai vorbereitet, war top-fit und bis in die
Haarspitzen motiviert. Als ich jedoch am frühen Morgen des Renntages erwachte musste ich feststellen, dass ich den Saison-Start so gut wie abhaken konnte. Fieber, Schüttelfrost, Mandelentzündung - die Grippe
hatte mich voll erwischt!
Obwohl man in einem derartigen Zustand normalerweise nicht einmal daran denken sollte aus dem Bett aufzustehen,
packte ich trotz allem meine letzten Kraftreserven zusammen und versuchte das Unmögliche. Obwohl ich mit einer überraschend schnellen Runde die fünftschnellste Zeit im Qualifikationstraining erreichen konnte, war es
mir letztendendes nicht mehr möglich noch einmal aufs Bike zu steigen um die zwei Wertungsläufe in Angriff zu nehmen, da mein Körper einfach zu schwach war um die 35 Rennminuten durchzustehen!
Ein Saison-Start also, der ausnahmsweise einmal alles andere als optimal verlaufen ist. Nichtdestotrotz verbleiben
noch fünf weitere Läufe in der DM 125cc um bis zum Ende der Saison noch in die Top-5 nach vorne zu fahren.
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